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Willkommen bei Birgit Reuther
alias Biggy Pop.

Journalistin, Texterin, Autorin.

Moderatorin, Dozentin. DJ.

Part of the Keychange movement.

Keychange, Logo, Birgit Reuther, member, gender balance

Angebote

WORDS. SOUND. GOOD.

Dieser Slogan gilt bei Biggy Pop im doppelten Sinne. Ich, Birgit Reuther, verhelfe Worten zu einem guten Klang. Und mit meinem Fokus auf Pop und Kultur sorge ich zudem dafür, dass Musik als Text erlebbar wird.

Als Journalistin mit langjähriger Erfahrung in der Pop- und Kulturbranche biete ich sachkundige, emotional packende Reportagen, Rezensionen, Interviews, Vor- und Nachberichte, Porträts, Essays, Fachberichte, Kommentare und Kolumnen für Zeitungen, Magazine und Webseiten. Zudem produziere ich mit Herz und Hirn kuratierte Musiksendungen fürs Radio. Aktuell arbeite ich zum Beispiel für das Hamburger Abendblatt, den NDR sowie die Hamburger Wirtschaft, das Magazin der Handelskammer Hamburg.

Als Texterin bin ich spezialisiert auf zielgruppengerechte Texte für Unternehmen, Plattenfirmen, Clubs, Konzertveranstalter, Kultureinrichtungen, Interessenvertretungen und Vereine, in denen ich Fakten unterhaltsam vermittele und zugleich Faszination für die Sache wecke. Für Pressetexte, Bios und Newsletter habe ich bisher mit ganz verschiedenen Musiker*innen zusammengearbeitet, etwa mit Stefanie Heinzmann, Hauschka / Volker Bertelmann, Angelika Bachmann, Alin Coen, Max Prosa, Fjarill, Sarah Koch, August August, Christian Kjellvander oder Woog Riots. Zudem mit Institutionen und Firmen wie der Initiative Musik, Oll Inklusiv und Fred Perry. Darüberhinaus verfasse ich anschauliche wie informative Artikel für Kundenmagazine und Geschäftsberichte, unter anderem für den Malteser Hilfsdienst sowie das Beratungs- und Weiterbildungsunternehmen RKW Hessen in Kooperation mit der Agentur Zielgenau.  

Als Moderatorin führe ich kurzweilig und kompetent durch Gesprächsrunden und Podiumsdiskussionen zu (pop)kulturellen Themen. Etwa für das Reeperbahn Festival, die Initiative Keychange oder das Konzertformat Knust Guesthouse.

Als Dozentin offeriere ich praxisnahes Medientraining und Hintergrundwissen für Musiker, angehende Journalisten, Manager und Promoter. Sie können mich zudem für Vorträge und Workshops zum Thema Popmusik, Storytelling und Konzeption buchen.

Als DJ Biggy Pop spiele ich einen berührenden, tanzbaren und stets überraschenden Mix aus Rock ’n‘ Roll, Soul, Disco, Indie, Rock, World, Hiphop und Pop, der eines ganz gewiss spürbar macht:

WORDS. SOUND. GOOD.

Auf Wunsch sende ich Ihnen gerne Textproben und weitere Informationen zu. Kontaktieren Sie mich gerne, damit ich Ihnen ein individuell zugeschnittenes Angebot erstellen kann.

About

Biggy Pop – diesen Spitznamen besitze ich, seit ich um die Jahrtausendwende bei der Agentur mme|cc: die Webseite des Musiksenders VH-1 Deutschland betreut habe. Damals studierte ich Germanistik, Journalistik und Soziologie – und war gerade erst wegen der Pop-Szene nach Hamburg gezogen. Bei dem Entschluss, mich 2018 als Musikjournalistin, Texterin und Moderatorin selbstständig zu machen, war mir sofort klar, dass mein Business diesen Namen tragen muss.

Ich liebe und lebe Pop in all seinen Facetten von retro bis aktuell, von Avantgarde bis Mainstream. Und ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Kultur im Allgemeinen und Musik im Besonderen inspiriert, bewegt, verwandelt und vor allem: Menschen im Guten verbindet.

Als Redakteurin im Kulturressort des Hamburger Abendblatts mit Schwerpunkt Popmusik, Subkultur und Veranstaltungsankündigungen habe ich mich 13 Jahre beherzt mit der Hamburger Szene befasst. Ich besuchte Konzerte, Clubs und Festivals, Proberäume, Studios und Labels, Bands, Soloartisten und Akteure sowie Workshops, Diskussionen und Konferenzen. Ich sammelte Kontakte und Kompetenz. Und vor allem verknallte ich mich stets aufs Neue in die popkulturelle Vielfalt der Stadt. Und tue dies nach wie vor.

Ob mit Udo zum Interview im Hotel Atlantic oder mit der Band Trümmer im Abrisshaus – im Laufe der Zeit habe ich mir einen Namen als exzellente Schreiberin sowie als Expertin der Hamburger Szene, ihrer Förderstrukturen und kulturpolitischen Debatten erarbeitet, ohne dabei die internationale Poplandschaft aus dem Blick zu verlieren.

Dieses Know-how fließt seit August 2018 in meinen Blog über Pop in Hamburg (und gerne auch darüber hinaus). Aus persönlicher Perspektive schreibe ich unter www.biggypop.de/blog über Musikerinnen und Musiker, Clubs, Konzerte und Festivals, über Plattenfirmen, Supportmodelle und urbane sowie soziale Prozesse mit popkulturellem Bezug.

Mein Wissen als Musikjournalistin nutze ich zudem für die Radiosendung Nachtclub ÜberPop bei NDR Blue, die popkulturelle und gesellschaftliche Themen verknüpft. Neben regelmäßigen Jury-Tätigkeiten bin ich Mitglied in dem Gremium, das die Kulturbehörde Hamburg bei ihrer Labelförderung berät. Und um selbst auch ein wenig Musik zu machen, singe ich in meinem heiß geliebten Ensemble Octavers Songs von Country bis Folkpop.

Da passionierte Kulturarbeiter*innen bestenfalls mit sperrangelweit offenem Blick unterwegs sind, umfasst der Popkulturbegriff für mich jedoch keineswegs ausschließlich Musik, sondern reicht tief in die Bereiche Film, Literatur, Kunst, Tanz und Theater sowie Gastronomie und Reisen hinein. Und ich freue mich, über all diese Themen schreiben zu können.

Kontaktieren Sie mich gerne.

Weiterführende Links:

Biggy Pop auf Instagram

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Interview für das Portal Bonedo: „Wie kommt meine Band in die Medien?“

Vortrag am Goucher College, Baltimore: „German Pop Music since 1945“

Radiosendung Nachtclub ÜberPop auf NDR Blue

Hamburger Labelförderung

Testimonials

Susanne Hasenjäger NDR 90,3 / „Hamburg Sounds“:

Da, wo andere sich gern in Namedropping, Klugscheißerei und Selbstbeweihräucherung ergehen, schreibt Biggy Pop über die Musik und die Menschen, die sie machen: mit offenen Ohren, neugierig und mit viel Leidenschaft, Seele und Sachverstand. Ansteckend ist das, und das beste, was Musik da draußen passieren kann.“

Tonbandgerät:

„Über Musik zu reden ist wie zu Architektur zu tanzen – aber wenn Birgit Reuther mit ihrer außergewöhnlichen Beobachtungsgabe über Musik schreibt, wird sie lebendig. Aus Worten werden Töne und zwischen den Zeilen steht man inmitten der tanzenden Menschenmenge.“

Enno Arndt – Dockville Festival:

„Birgit hat so eine tolle Schreibe. Ich glaube, bei ihr fließt Tinte durch die Adern. Dockville und Artville sagen danke für früher, jetzt und bald wieder.

Mitra Kassai – Oll Inklusiv:

Wenn Birgit schreibt, dann sind es für mich Bilder und Emotionen, die genau auf den Punkt bringen, was Kameramensch und Regisseur nicht besser könnten. Ein Text wird durchs Auge übers Hirn zum Herz ein Film. Danke, dass Du Teil von Oll Inklusiv bist.“

Schreibmaschine

Meine Großmutter besaß bis Anfang der 70er-Jahre einen Hutladen in Wesel am Niederrhein, meiner Geburtsstadt. Mein Großvater wiederum führte einen Maler- und Lackiererbetrieb. Beide Geschäfte teilten sich ein Büro, in dem lange Jahre sämtliche geschäftlichen Korrespondenzen auf einer Schreibmaschine der Marke Olympia getätigt wurden. Als eine elektronische Variante Einzug hielt, landete das schwere solide Stück bei uns zuhause, wo ich als Kind meine ersten Schreibübungen absolvierte. Das Hämmern der Lettern, die Buchstaben auf dem Papier, das „Ping“ am Ende einer Zeile – all das faszinierte mich.

Ich schrieb zwar fortan viel mit der Hand – Briefe, Tagebücher, Aufsätze, Notizen, Prosatexte, später journalistische Recherchen. Doch die Schreibmaschine, die mittlerweile in meiner Hamburger Wohnung steht, erinnert mich stets an den Akt, einen Text für alle einheitlich lesbar zu machen. An die Kulturtechnik des gedruckten Wortes, die uns nach wie vor miteinander und mit der Welt verbindet. Längst nutze ich einen Computer, um Artikel und Essays, Mails und Beiträge zu verfassen. Doch die Mechanik der Olympia, die nach all den Jahrzehnten weiterhin funktioniert, ist für mich ein schöner Verweis darauf, dass professionelles Schreiben auch etwas mit Technik zu tun hat. Damit, die Worte bewusst zu setzen. Sie gezielt zu verwenden. Einen Text zu verdichten – mit Themen, mit Emotionen, mit Dramaturgie.

Diese Präzision kann jedoch nur in Balance mit dem so genannten Flow gelingen. Dann beginnen die Worte zu fließen. Intuition und Inhalt geraten ins Gleichgewicht, bis der Text rund ist. Die Schreibmaschine verkörpert für mich somit ebenfalls die freigeistige, forschende Seite des Schreibens. Ernest Hemingway, dessen Bücher ich Mitte der 90er-Jahre als Studentin innig verschlungen habe, formulierte es so:

„There is nothing to writing.
All you do is sit down at a typewriter and bleed.“

Ganz so melodramatisch gestaltet sich der tägliche Prozess des professionellen Schreibens – zum Glück – nicht. Doch das viel zitierte Herzblut darf tatsächlich ebenso wenig fehlen wie Klarheit und Sachverstand.

Dass meine Großeltern selbst Geschäftsleute waren, ermutigt mich in meiner Selbstständigkeit. Und ihre alte Olympia-Schreibmaschine, die auf dieser Webseite zu sehen ist, ist Gedenkstück und Glücksbringer zugleich.